Glossar

Akkreditierte Stelle

Eine akkreditierte Stelle ist eine Institution, die für die Prüfung und Zertifizierung von Schutzhandschuhen gegen mittlere und grosse Risiken (Todesgefahr oder bleibende Gesundheitsschäden) zugelassen ist. Nur akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstellen dürfen die CE-Kennzeichnung vergeben, ohne die Schutzhandschuhe der Risikokategorie II und III in der EU nicht in den Handel gebracht werden dürfen. Jede Prüf- und Zertifizierungsstelle besitzt eine eigene Kennziffer, die zusammen mit der CE-Kennzeichnung auf sämtlichen Handschuhen der Risikokategorie III (Schutz vor Todesgefahr oder bleibenden Gesundheitsschäden) angebracht werden muss. Name und Adresse der akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle müssen überdies in den Begleitunterlagen der Schutzhandschuhe angegeben werden.


Beschichtung


CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein Produkt die geltenden Schutzanforderungen erfüllt und alle Verfahren zur Prüfung der Konformität mit den für das Produkt geltenden Normen durchlaufen hat. Die CE-Kennzeichnung muss sichtbar und dauerhaft auf dem Produkt angebracht werden. Ist dies aus Platzgründen oder weil das Produkt durch die Kennzeichnung beschädigt werden könnte, nicht möglich ist, ist die Kennzeichnung auf der Verpackung anzubringen. PSA der Risikokategorie III sind zudem mit der vierstelligen Kennziffer der akkreditierten, für die Qualitätssicherung zuständigen Stelle zu kennzeichnen. Beispiel: „CE 0493“ bedeutet, dass das belgische Textilforschungszentrum Centexbel als Zertifizierungsstelle mit der Kennziffer 0493 die PSA in Übereinstimmung mit der europäischen Norm einer Qualitätsprüfung unterzogen hat.

CE-Kennzeichnung

CEN

Europäisches Komitee für Normung

Das Europäische Komitee für Normung mit Sitz in Brüssel wurde 1961 mit dem Ziel gegründet, die in Europa geltenden Normen zu vereinheitlichen.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE


CE-Risikokategorien

Die Europäische Kommission hat drei Risikokategorien definiert, die das Gesundheitsrisiko angeben: 1) minimale Risiken, 2) mittlere Risiken, 3) grosse Risiken (Todesgefahr oder irreversible Gesundheitsschäden).


Degradation

Degradation bezeichnet die Veränderung der physikalischen Eigenschaften eines Handschuhs aufgrund von Kontakt mit Chemikalien (Aufblähung, Verhärtung, Rissbildung etc.).

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 20: Resistenz von Schutzhandschuhen gegen Penetration und Permeation von Schadstoffen


Durchbruchzeit


EN

Europäische Norm

Die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) erarbeiteten europäischen Normen erkennt man an der Abkürzung EN. Sie halten die Anforderungen fest, die Produkte für die Zulassung auf dem europäischen Markt zwingend erfüllen müssen. Die Normen können bei den nationalen Normierungsstellen käuflich erworben werden.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 7: Ein Piktogramm kann irreführen


EN 1082

Europäische Norm 1082

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an die Festigkeit von Handschuhen und Armschützern zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser fest.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 6: Mechanischer Schutz : Norm EN 388
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 8: Schnitte durch einschlagende Wirkung : Norm EN 1082
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 17: Die physischen Gefahren

EN 1082

EN 1149-5

Europäische Norm 1149-5

Diese europäische Norm legt die elektrostatischen Anforderungen an Schutzkleidung fest. Sie ist anwendbar auf Handschuhe, die vor Risiken durch Funkenflug schützen, nicht aber auf Handschuhe für das Arbeiten unter Spannung, denn diese fallen unter die Norm EN 60903.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN

EN 1149-5

EN 12477

Europäische Norm 12477

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Schutzhandschuhe für Handschweissen, Metallschneiden und verwandte Metallbearbeitungstechniken fest und beschreibt die entsprechenden Prüfverfahren.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 6: Mechanischer Schutz : Norm EN 388
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 11: Schutz vor Hitze und/oder Feuer : Normen EN 407 und EN 659
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 17: Die physischen Gefahren


EN 13594

Europäische Norm 13594

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Schutzhandschuhe für professionelle Motorradfahrer fest und beschreibt die entsprechenden Prüfverfahren.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 6: Mechanischer Schutz : Norm EN 388

EN 13594

EN 13998

Europäische Norm 13998

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Kleidung (Schürzen, Hosen und Westen) zum Schutz gegen Schnitte und Stiche durch Handmesser fest und beschreibt die entsprechenden Prüfverfahren.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


EN 14328

Europäische Norm 14328

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnittverletzungen durch angetriebene Messer und an die zugehörige Gebrauchsanweisung fest und beschreibt die entsprechenden Prüfverfahren.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 6: Mechanischer Schutz : Norm EN 388
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 25: Die Schutzhandschuhe : Geschützte Fläche


EN 16350

Europäische Norm 16350

Diese europäische Norm legt die elektrostatischen Anforderungen an ESD-Schutzhandschuhe fest.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


EN 374

Europäische Norm 374

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und/oder Mikroorganismen fest. Bei den Mikroorganismen wird nur der Widerstand gegen das Eindringen von Bakterien und Pilzen berücksichtigt. Der Widerstand gegen das Eindringen von Viren ist Gegenstand einer spezifischen Norm für medizinische Schutzhandschuhe, der Norm EN 455.


EN 374-1


EN 374-2


EN 374-3


EN 381-4 und 381-7

Europäische Normen 381-4 und 381-7

Diese europäischen Normen legen das Prüfverfahren bzw. die Anforderungen für Schutzhandschuhe für Kettensägen fest.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 17: Die physischen Gefahren

EN 381-4 und 381-7

EN 388

Europäische Norm 3887

Diese europäische Norm legt die Anforderungen für Schutzhandschuhe gegen mechanische und andere physikalische Risiken fest (Abrieb-, Schnitt-, Reiss- und Stichfestigkeit).

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 6: Mechanischer Schutz : Norm EN 388
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 7: Ein Piktogramm kann irreführen
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 17: Die physischen Gefahren

EN 388

EN 407


EN 420

Europäische Norm 420

Diese europäische Norm definiert die allgemeinen Anforderungen an Schutzhandschuhe. Diese allgemeine Norm wird ergänzt durch spezifische Normen für Berufe, die einem bestimmten Risiko ausgesetzt sind (z. B. Radioaktivität, Elektrizität, Chirurgie).

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 28: Schutzhandschuhgrösse


EN 421 (Piktogramm 1)

Europäische Norm 421 Piktogramm 1)

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination fest. Ein Piktogramm informiert über die Art des Schutzes, den der Handschuh bietet. Um den Schutz vor radioaktiver Kontamination (Piktogramm 1) gewährleisten zu können, muss der Handschuh dicht sein und den in der Norm EN 374 beschriebenen Penetrationstest bestehen.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 13: Schutz vor Radioaktivität : Norm EN 421

EN 421 (Piktogramm 1)

EN 421 (Piktogramm 2)

Europäische Norm 421 Piktogramm 2)

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination fest. Um den Schutz vor ionisierender Strahlung (Piktogramm 2) gewährleisten zu können, muss der Handschuh einen gewissen Bleianteil oder einen gewissen Anteil eines gleichwertigen Metalls enthalten, der als „Bleiäquivalent“ bezeichnet wird. Dieser Bleiäquivalent muss auf jedem Handschuh angegeben sein.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 13: Schutz vor Radioaktivität : Norm EN 421

EN 421 (Piktogramm 2)

EN 455


EN 511


EN 60903

Europäische Norm 60903

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an elektrisch isolierende Handschuhe für das Arbeiten unter Spannung fest und beschreibt die entsprechenden Prüfverfahren.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE

EN 60903

EN 659


EN ISO 10819

Internationale ISO-Norm 10819

Diese internationale Norm regelt die Messung und Bewertung der Schwingungsübertragung von Handschuhen in der Handfläche.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE

EN ISO 10819

ESD


Europäische Richtlinie 89/391

EG-Rahmenrichtlinie „Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei der Arbeit“

Die im Jahr 1989 angenommene europäische Rahmenrichtlinie hat die Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit zum Ziel. Sie legt europaweit Mindestvorschriften zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes fest und ermächtigt die Mitgliedstaaten, im Hinblick auf dieses Ziel strengere Massnahmen zu treffen oder beizubehalten. Die Richtlinie enthält allgemeine Grundsätze für die Verhütung berufsbedingter Gefahren, für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz, die Ausschaltung von Risiko- und Unfallfaktoren, die Information, die Anhörung, die ausgewogene Beteiligung nach den nationalen Rechtsvorschriften und/oder Praktiken, die Unterweisung der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter sowie allgemeine Regeln für die Durchführung dieser Grundsätze.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


Europäische Richtlinie 89/686/EWG

Europäische Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA)

Die europäische Richtlinie für persönliche Schutzausrüstungen (PSA) legt die Voraussetzungen für das Inverkehrbringen von und den freien Warenverkehr mit PSA fest und hält überdies fest, welche Anforderungen die PSA im Hinblick auf den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Anwender erfüllen muss. Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen Massnahmen, damit PSA nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie die Gesundheit der Benutzer schützen und ihre Sicherheit gewährleisten, ohne die Gesundheit oder Sicherheit von anderen Personen, Haustieren oder Gütern zu gefährden.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 1: Wozu Schutzhandschuhe tragen ?
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 2: Eine sehr grosse Auswahl an Schutzhandschuhen
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie


Fingerbeweglichkeit

Bei der Bestimmung der Fingerbeweglichkeit einer handschuhtragenden Hand bezieht sich das Prüfverfahren gemäss EN 420 auf den geringsten Durchmesser eines Prüfstifts, den ein handschuhtragender Prüfer innerhalb von 30 Sekunden dreimal aufnehmen kann.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 26: Die Schutzhandschuhe : Bewegungsfreiheit


Glas-und-Gabel-Symbol

Piktogramm, das die Eignung für den Kontakt mit Lebensmitteln anzeigt

Die Verordnung 1935/2004 und die europäischen Richtlinien 82/711 und 85/572 legen gewisse Regeln für Materialien und Gegenstände fest, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Diese Regeln sollen verhindern, dass a) die im Schutzhandschuh enthaltenen gefährlichen Substanzen in die Lebensmittel übergehen und b) die Lebensmittel durch pathogene Mikroorganismen auf der Hand verunreinigt werden.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 14: Lebensmittel-Kompatibilität : das Piktogramm «Glas und Gabel»
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 21: Die Permeationsfestigkeit eines gleichen chemischen Produkts kann je nach Zusammen- setzung des Schutzhandschuhmaterials variieren

Glas-und-Gabel-Symbol

Grosse Risiken (Todesgefahr oder irreversible Gesundheitsschäden)


Innenstrick

Handschuhe mit Innenstrick werden in der Regel aus Textilien, meistens aus Baumwolle, gefertigt, und die Finger und Handflächen mit einem Polymer, in der Regel Latex, PVC oder Nitril, beschichtet. Sowohl bei herkömmlichen Handschuhen als auch bei Chemikalienschutzhandschuhen bietet das Textilfutter eine erhöhte Stich-, Schnitt- und Abriebfestigkeit.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 15: Der passende Schutzhandschuh
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 16: Wie wähle ich den passenden Schutzhandschuh ?
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 25: Die Schutzhandschuhe : Geschützte Fläche


Interlock

Interlock bezeichnet ein nahtloses Handschuh-Strickfutter des Herstellers Ansell Edmont.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 15: Der passende Schutzhandschuh
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 16: Wie wähle ich den passenden Schutzhandschuh ?


Kontakt

Kontaktwärme bzw. Kontaktkälte bezeichnet die Übertragung von Wärme oder Kälte durch direkten Kontakt mit einem Material.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 11: Schutz vor Hitze und/oder Feuer : Normen EN 407 und EN 659
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 12: Kälteschutz : Norm EN 511


Konvektion


Mikroorganismen

Mikroorganismen sind Kleinstlebewesen wie Viren, Pilze und Bakterien, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind.


Minimale Risiken

Risiken, die keine oder keine dauerhaften Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


Mittlere Risiken


Penetration

Penetration bezeichnet das Eindringen von Chemikalien, die durch poröses Material, Nähte oder fehlerhafte Stellen in den Schutzhandschuh gelangen.


Permeation

Permeation bezeichnet den Vorgang, bei dem eine Chemikalie das Material des Schutzhandschuhs auf molekularer Ebene durchdringt. Die Permeation wird anhand von zwei Kriterien gemessen: Durchbruchzeit (Zeit, die die Chemikalie braucht, um den Schutzhandschuh zu durchdringen) und Permeationsrate. Die Permeationsrate ist manchmal entscheidender als die Durchbruchzeit.


Permeationsrate


Piktogramm „aufgeschlagenes Buch“

Das Piktogramm „aufgeschlagenes Buch“ verweist auf die Herstellerinformationen (erforderlich gemäss der überarbeiteten Norm EN 420).

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 5: Die Piktogramme CE
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 7: Ein Piktogramm kann irreführen

Piktogramm „aufgeschlagenes Buch“

PSA

Persönliche Schutzausrüstung

Der Begriff persönliche Schutzausrüstung (PSA) umfasst alle Vorrichtungen, Mittel und Ausrüstungsgegenstände, die dazu bestimmt sind, von einer Person bei einer Arbeit oder Tätigkeit getragen oder gehalten zu werden, und diese Person gegen ein oder mehrere Risiken schützen sollen, die ihre Gesundheit sowie ihre Sicherheit gefährden.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 1: Wozu Schutzhandschuhe tragen ?
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 2: Eine sehr grosse Auswahl an Schutzhandschuhen
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 15: Der passende Schutzhandschuh


Risikokategorie I

In diese Risikokategorie fallen allgemein gebräuchliche Handschuhe, die Schutz vor minimalen Risiken bieten, z. B. Einweg-Gummihandschuhe. Diese Handschuhe dürfen vom Hersteller selbst getestet werden.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


Risikokategorie II

In diese Risikokategorie fallen Handschuhe, die Schutz vor mittleren Risiken bieten, wie z. B. Handschuhe für Arbeiten, bei denen eine hohe Schnitt-, Stich- und Abriebfestigkeit gefragt ist. Handschuhe dieser Risikokategorie müssen durch unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstellen getestet werden, die für die Vergabe der obligatorischen CE-Kennzeichnung akkreditiert sind.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


Risikokategorie III

Handschuhe, die vor grossen Risiken wie etwa vor Chemikalien schützen, müssen von einer akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle getestet werden. Zusätzlich muss das Qualitätssicherungssystem, das beim Hersteller eine einheitliche Produktqualität sicherstellt, ebenfalls von einer unabhängigen Prüfstelle kontrolliert werden. Die akkreditierte Stelle, die diese Prüfung durchführt, wird durch eine Kennziffer ausgewiesen, die neben der CE-Kennzeichnung anzugeben ist.

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Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 3: Schutzniveau je nach CE Risikokategorie
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 4: Die Europäischen Richtlinien EN


velourisiert


velourisiert

Ursprünglich wurden mit dem Begriff velourisiert weiche, oberflächenbehandelte Handschuhe aus Suedeleder bezeichnet, die den Schweiss absorbierten. Heute verwenden die Hersteller von Schutzhandschuhen den Begriff zur Bezeichnung von Schutzhandschuhen, die innenseitig mit einer absorbierenden Schicht überzogen wurden, die den direkten Kontakt zwischen der Haut und dem Grundmaterial des Handschuhs verhindert. Bei Schutzhandschuhen bedeutet „velourisiert“ in der Regel also, dass die Innenseite behandelt wurde, um den Tragkomfort zu erhöhen.

Mehr Information
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 1: Wozu Schutzhandschuhe tragen ?
Kurs 2 : Schutzhandschuhe - 2: Eine sehr grosse Auswahl an Schutzhandschuhen